Unser Gewässer

1. Unser Gewässer
Im Grenzbereich der Stadt Lauterecken Glan – Lauter und die Schwindsbach bilden zusammen eine Gesamtlänge von ca. 7 km oder einer Fläche von 6 ha. Glan Gewässer 1. und 2. Ordnung, Lauter Gewässer 2. Ordnung, Schwindsbach Gewässer 3. Ordnung. Befischt davon werden nur die Lauter und der Glan. Die Lauter fließt von der Grenze Lohnweiler mit starker Strömung in ihrem, zum größten Teil, naturbelassenen Flußbett, durch zwei Wehre aufgestaut, im Stadtzentrum in den Glan. Der Glan fließt von der Grenze Wiesweiler mit starker Strömung, wird durch den Anstau des großen Wehres im Bereich der Glanbrücke zu einem ruhigfließenden Fluß, er mißt an seiner breitesten Stelle etwa 20 m, durchschnittliche Tiefe 1 m bis 1,5 m. Es gibt auch stellenweise Tiefen von bis zu 3 m. Nach dem Wehr fließt er mit starker Strömung weiter.

Der Glan und die Lauter sind in ihrer Charakteristik zu den Gewässern der Äschen- und Barben- bis hin zur Brachsenregion zuzuordnen.
Fischarten treten hier in den Vordergrund die an diese Bedingungen am besten angepaßt sind.

Lauter:
Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling, Rotauge, Barsch, Barbe, in den wenigen ruhigen Stellen Karpfen, Schleie, Aal, Hecht
Kleinfische:
Gründling, Stichling, Schmerle.

Glan:
Rotauge, Rotfeder, Zander, Wels, Hecht, Döbel, Brassen, Spiegelkarpfen, Wildkarpfen, Schuppenkarpfen, Lederkarpfen, Barbe, Karausche, Graskarpfen, Schleie, Aal, Barsch, Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling.
Kleinfische:
Gründling, Stichling, Moderlieschen, Bitterling, Hasel, Schneider, Elritze, Ukelei, Kaulbarsch, Sonnenbarsch.
Fische die vereinzelt auftreten:
Aland, Güster, Nase, Äsche, Zobel, Zwergwels.
Andere Flußbewohner:
Edelkrebse, Muscheln.

Pflanzenwelt:

Blutweiderich, verschiedene Schilfarten, Binse, die gelbe Iris, Ried, Pestwurz, Schwanenblume, Mädesüß, Wollgras, Sumpfdotterblume, Sumpfvergissmeinnicht.

Vogelwelt:

Wasseramsel, Eisvogel, Bläßhuhn, Graureiher, Stockente, Höckerschwan.

Zugvögel:

Kormoran, Graugans.

2. Umwelt- u. Gewässerschutz
Wir engagieren  uns mit unseren Umweltschutztagen die drei Mal im Jahr durchgeführt werden. Hierbei reinigen und beseitigen wir unsere Gewässer von Unrat und Wohlstandsmüll. Über das ganze Jahr werden regelmäßig an verschiedenen Stellen Wasserproben zur Kontrolle der Wassergüte genommen.

3. Natur und Vogelschutz
Wir versuchen die Pflanzenwelt im Uferbereich sowie im Gewässer mit unseren gegebenen Möglichkeiten zu erhalten und zu schützen, z.B. durch das Anlegen von Schilfzonen und Ausweisen von Schongebieten zur störungsfreien Brutpflege der verschiedenen Fischarten. Für unsere Vogelwelt errichten wir Nistplätze durch Aufhängen von Brutkästen entlang unseres Gewässers.

4. Fischbesatz
In den vergangenen Jahren legten wir unseren Schwerpunkt auf den Besatz von Kleinfischen, Muscheln und Edelkrebsen, um diese wieder verstärkt in unserem Gewässer anzusiedeln, da diese teilweise stark gefährdet sind bzw. auf der Roten Liste stehen. Mit Erfolg. Weitere Besatzerfolge erzielten wir bisher mit Zander, Wildkarpfen, Bachforelle, Bachsaibling. Auch bei den anderen Fischarten wurden Besatzmaßnahmen zur Arterhaltung durchgeführt.

5. Angeln an unseren Gewässern
Vom Stippfischen bis hin zum Fliegenfischen ist alles möglich. Die Gewässer sind gut begehbar, überwiegend mit niedrigen Ufern zum Wasser.